Nimm Kontakt auf
Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Neu Wulmstorf e.V. findest du hier .
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Gegen 17:30 Uhr klingelte unser Alarmierungsanruf bei allen Einsatzkräften. Angesagt wurde hier die Einsatz- bzw. Übungsmeldung: Personenrettung in der Nähe des Yachthafens Neuenschleuse.
Anders als bei vergangenen Übungen wurden die Einsatzkräfte unserer Schnellen Einsatzgruppe (SEG) zu einem für die meisten Einsatzkräfte unbekannten Ort alarmiert. Dies war von großem Vorteil, da die erste Lageerkundung besonders genau erfolgen musste und nicht durch persönliche Erfahrungswerte geprägt war.
Vor Ort wurden die Einsatzkräfte von einer aufgelösten Zeugin empfangen, deren Eltern mit Freunden und ihrem neuen Boot in einem Sturm geraten sind. Seitdem ist der Kontakt
abgebrochen. Während die Zeugin durch die Einsatzkräfte betreut und gleichzeitig über die Umstände gefragt wurde, machten weitere Einsatzkräfte unser Schlauchboot „Dwarslöper“ bereit zum Slippen. Die Bootsbesatzung suchte die Elbe systematisch wasserseitig und andere Einsatzkräfte den Bereich rund um den Yachthafen landseitig ab. Ein paar Kilometer elbabwärts machten die havarierten Mimen (= Darsteller) schließlich die Bootsbesatzung auf sich aufmerksam. Zwar konnten sie sich an einen kleinen Strand retten, allerdings war der Landweg (im Übungsszenario) überflutet, so dass die Rettung nur per Boot möglich war. Der zur Bootsbesatzung gehörende Strömungsretter suchte den näheren Uferbereich nach großen Steinen oder Hindernissen ab, die das Boot beim Anlanden auf dem Strand beschädigen könnten. Im Anschluss wurden die fünf Mimen durch die Bootsbesatzung betreut. Besonders war hierbei, dass nicht nur die fünf Mimen, sondern erstmals in einer unserer Übungen auch zwei Hunde durch die Bootsbesatzung zurück zum Yachthafen gebracht werden mussten. Dies erfolgte gemeinsam mit der nachrückenden Bootsbesatzung des Mehrzweckbootes „de Voshüser“ in mehreren Fahrten. Hier errichteten die im Yachthafen verbliebenden Einsatzkräfte einen fiktiven Versorgungsplatz. Aufgrund der untergehenden Sonne wurde die Beleuchtung aufgebaut, um eine Ausleuchtung der Einsatzstelle in der späteren Dämmerung sicherzustellen.
Alles in einem meisterten unsere Einsatzkräfte die Übung sehr souverän. Nichtsdestotrotz zeigte die Übung auch kleinere Fehler. Letzten endlich üben wir, um neben den erlangten Erfahrungen auch Fehler zu machen. Denn eins ist sicher, diese Fehler passieren uns im Ernstfall nicht wieder.
Vor dem Hintergrund unseres Hochwassereinsatzes zum Jahreswechsel 2023/24 sowie den jüngsten Hochwasserereignissen in Süddeutschland ist es essenziell wichtig regelmäßig zu üben. Dabei ist es im Ernstfall nicht unwahrscheinlich, dass bei einer Evakuierung auch Haustiere gerettet werden.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Rettungshundestaffel Hamburg, die uns in dieser Übung als Mimen mit ihren Vierbeinern unterstützt und herausgefordert haben. Es hat uns viel Freude bereitet, mit euch zu üben!
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